Freitag, 12. Juni 2020

12 von 12 - Juni 2020

Herzlich willkommen zu meinen "12 von 12" im Juni.
Morgens ging es erstmal Richtung Bahn zu meiner Mutter.

 Bei dem Wetter heute fiel mir das Maskentragen doch echt schwer, auch wenn sie noch so hübsch ist.
Die Luft stand eigentlich vormittags ohne ein Lüftchen.
 Nach dem Arztbesuch hab ich bei meiner Mutter wie immer erfurchtsvoll ihre Küchenkräuter bewundert. Mir ist vollkommen schleierhaft, wie sie es schafft, Basilikum und Petersilie über mehrere Monate am Leben zu erhalten!

Dienstag, 12. Mai 2020

12 von 12 - Mai 2020

Guten Morgen und herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12" im Mai!
Den Vormittag habe ich zunächst an der alten Nähmaschine meiner Mutter verbracht. 
Die näht stoisch durch alle Lagen, ich bin immer wieder begeistert. Meine eigentliche Nähmaschine ist seit fast 2 Monaten in Reperatur und wartet auf ihr Ersatzteil, das ... ratet ... genau... aus China kommt ... 
 Dann ging es los mit Homeschooling.
In Hamburg sind wir inzwischen in der 9. Woche und allmählich habe ich wirklich keine Lust mehr. Es wird immer schwerer, die Kinder dazu zu bringen, sich motiviert an ihre Sachen zu setzen und ich sehe mich auch nicht in der Lage, neue Themen kindgerecht zu erklären. Geschweige denn, dass knapp 11jährige alles komplett alleine machen können und termingerecht hochladen (aber bitte als pdf und mit der richtigen Abkürzung im Dokument im richtigen Ordner ...)


Sonntag, 12. April 2020

12 von 12 - April 2020

Frohe Ostern und herzlich willkommen zu meinen "12 von 12"!
Egal wie alt man ist - es werden natürlich noch immer Ostereier und Hasen versteckt und gesucht.
 In Ermangelung an offenen Geschäften gab es diesmal Bargeld statt kleiner Geschenke- wenn dann irgendwann wieder andere Geschäfte geöffnet haben als jetzt, wird es direkt hier in der Nachbarschaft ausgegeben.
 Zum Frühstück gab es, wie schon Tradition, "Friedas genialer Hefezopf".
Die frische Hefe schneidet mein Edeka inzwischen am Stück vom Block an der Käsetheke ab, das ist ein Gefühl wie früher im Tante Emma Laden.
 Genäht hab ich in den letzten Tagen auch.
Inzwischen habe ich 5 oder 6 verschiedene Schnitmuster, je nach Bedürfnis des Trägers:
mit Band, mit Gummi, mit Falten, mit Tasche, mit Draht, ganz schlicht, für Kinder ... so verschieden der Mensch so verschieden die Passform je nach Modell. Dass ich jetzt zu jeder genähten Frau Aiko theoretisch eine passende Maske habe, finde ich jetzt nur so halbtoll ;o)

Samstag, 11. April 2020

Nicht vergessen: morgen ist wieder Zeit für "12 von 12!"

Nicht vergessen: 
morgen ist wieder Zeit für "12 von 12!"
Ich glaube, gerade jetzt in dieser Zeit, ist es wichtig, für sich selbst zu dokumentieren, wie sehr sich unser aller Leben in den letzten Wochen massiv verändert hat. Und gerade darum finde ich es schön und schrecklich zugleich, dass der 12. diesmal ausgerechnet auf den Ostersonntag fällt und wir diesen Tag fotografisch festhalten. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn möglichst viele uns morgen abend mit ihren Beiträgen teilhaben lassen, wie sie diesen so ganz anderen Tag in diesem Jahr begangen haben.

Bis morgen!

Bleibt gesund und LG von Caro

PS:
hier nochmal die Erklärung, was es mit dem Projekt "12 von 12" auf sich hat: 

Freitag, 20. März 2020

Mundschutz nähen - Leben in Zeiten von Corona

Ich habe schon viele Dinge mit einem mulmigen Gefühl genäht: 
Herzkissen für an Brustkrebs erkrankte Freundinnen, Infusionsbeutel für Krankenhäuser, Mützen für Frühchenstationen oder Unmengen an Turnbeuteln für Flüchtlingsheime - nun also Mundschutz. 

Und natürlich weiß ich, dass selbstgemachte Masken nicht gegen Corona helfen oder medizinischen Standards entsprechen, trotzdem werden wir alle über kurz oder lang immer selbstverständlicher diese Art Schutz im Alltag sehen. Anleitungen gibt es Unmengen, mit Schrägband, mit Gummi ... jeder wie er mag (und was im Nähzimner vorhanden ist). 

Warum also nicht das Hobby mit dem Nützlichen verbinden und dazu beitragen, 
dass die Welt auch in diesen Zeiten durch uns bunt bleibt?

Bleibt gesund und LG von Caro

Dienstag, 17. März 2020

"Das Glas der täglichen Aufgaben" - Leben in Zeiten von Corona

Was uns allen, als wir unsere letzten "12 von 12" gepostet haben, noch recht unwirklich vorgekommen ist, ist inzwischen in unser aller Leben eingezogen: 
Soziale Distanz und umfangreiche richtige und wichtige Beschränkungen des öffentlichen Lebens. 

Da auch ich in den nächsten Wochen wegen der Schulschließungen meine drei Kinder zu Hause haben werde, habe ich am Montag das "Glas der täglichen Aufgaben" erfunden:
Auf den vielen kleinen Zetteln stehen kleine Aufgaben, wie zB Spülmaschine ausräumen, beim Kochen helfen oder Socken aus dem Trockner zusammen legen. Aber auch ganz andere Sachen, wie Omas anrufen (ganz wichtig!), alle für ein gemeinsames Spiel an den Tisch bringen, Kuchen backen oder einen Film aussuchen, den alle zusammen gucken können. 
Jeder kann auch selbst noch Zettel schreiben und einwerfen.

Gestern hat mein einer Sohn also Wäsche nach Farben sortiert und eine Maschine angestellt, der andere hat mit seiner Oma telefoniert und abends haben wir eine sehr lustige Runde "HalliGalli" gespielt. Und als mein einer Sohn fragte, warum ich denn keinen Zettel ziehen würde, meinte ich nur:" Der Rest des Glases ist, bis auf wenige Ausnahmen, das was ich sowieso täglich mache, denn wer glaubst Du, räumt die Spülmaschine aus oder bringt den Müll runter, wenn keiner einen Zettel zieht?" und so ist das "Glas der täglichen Aufgaben" auch eine Visualisierung des Mental Load geworden.

Was würde auf euren Zettel stehen?

Bleibt gesund und LG von Caro

Donnerstag, 12. März 2020

12 von 12 - März 2020

Hallo und herzlich willkommen zu meinen "12 von 12"!

In der Nacht und heute morgen gab es wieder extreme Windböen im hohen Norden. Die Steinwollepyramide der Dachdecker ist kurzerhand umgekippt und hat den Fahrradkorb des Nachbarn platt gemacht.
 Mein Kulturherz blutet angesichts der zahlreichen abgesagten Veranstaltungen, die Hamburg zu bieten hat. Da bleibt nur: Verständnis zeigen, vernünftig handeln und lesen, lesen, lesen.

Mittwoch, 12. Februar 2020

12 von 12 - Februar 2020

 Guten Morgen und Willkommen zu meinen "12 von 12"!
Das Wetter ist so widerlich momentan. Wenn es nicht regnet oder graupelt oder schauert, weht einem der Wind um die Ohren, dass einem Hören und Sehen vergeht. Oder es hagelt. Oder alles auf einmal. Den ganzen Tag lang. Eigentlich könnte man auch den ganzen Tag im Bett bleiben.
 Aber es nützt ja nichts.
Kinder wollen geweckt werden, Brote geschmiert und "Morning Pages" geschrieben werden.
Also frisch ans Werk.
 Danach, in einer kurzen Regenpause, hab ich mich mal vor die Tür gewagt. Das Gerüst für die anstehenden Dacharbeiten hat den Sturm der letzten Tage zum Glück unbeschadet überstanden.

Sonntag, 12. Januar 2020

12 von 12 - Januar 2020

Herzlich Willkommen zu meinen herrlich langweiligen und faulen ersten "12 von 12!" in diesem Jahr!
Nachdem wir ordentlich ausgeschlafen hatten (denn gestern gab´s einen Geburtstag zu feiern, der, wie das bei gelungenen Partys ja immer ist, noch unendlich in der Küche weiterging, gab es die Reste zum leckersten Frühstück.
Das Wetter war den ganzen Tag nicht dafür da, sich draußen aufzuhalten

 Da kann man lieber Bücher sortieren


Mittwoch, 18. Dezember 2019

Lieblingsbücher 2019

Hier kommen meine Lieblingsbücher des Jahres 2019. 
Wie immer schreibe ich euch jeweils eine kleine Inhaltsangabe dazu, damit ihr wisst, um was es geht.


1."Das Ende von Eddy"von Èduard Louis*
Beklemmend, teilweise abstossend, brilliant geschrieben und absolut lesenswert: Louis erzählt seine eigene Geschichte, wie es war als Homosexueller in einer französischen Kleinstadt aufzuwachsen und den Anfeindungen seiner Mitschüler und besonders seiner eigenen Familie schutzlos ausgeliefert zu sein.

2. "Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens*
Erzählt wird die Geschichte von Kya, dem Marschmädchen, von ihrer Liebe zur Natur und davon, wie es ist, anders zu sein als alle anderen. Und erzählt wird auch die Geschichte eines schrecklichen Unfalls, bei dem sich die Bewohner des kleines Küstenortes in North Carolina sehr schnell einig sind, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Genau die richtige Feiertagslektüre!

3. "Leben Schreiben Atmen" von Doris Dörrie*
Doris Dörrie hat ein Buch über das Schreiben veröffentlicht und ich kann es jedem, der sich mit dem Gedanken trägt, mehr oder geführter zu schreiben, ans Herz legen. Sie stellt einem jeweils kleine Aufgaben, über die man sich Gedanken machen soll, um diese dann zu Papier zu bringen. Manches, das man dann ausgräbt, ist schmerzhaft, vieles längst vergessen und doch noch da. Aber man entdeckt auch wieder viele wunderschöne Erinnerungen. Zusammen mit einem hübschen Notizbuch und Stift das ideale Geschenk für kreative Freunde.

4. "Miroloi" von Karen Köhler*
Ursprünglich kann man den Stil von Karen Köhler vielleicht nennen. Ungeschliffen, genauestens beobachtend und sich jeder einzelnen Sache und jedes einzelnen Menschen auf der fiktiven Insel, irgendwo im Mittelmeer bewusst, bewegt sich die Hauptfigur, die zu Beginn noch keinen Namen hat, durch ihr Leben. Ungebildet, ausgenutzt, denn sie ist ein Findelkind. Doch als sie heimlich lesen lernt, begreift sie immer mehr, hinterfragt immer mehr und lebt immer gefährlicher. Kein Buch, das man so schnell vergisst, denn viele Misstände, die Köhler hier aufzeigt, finden sich noch immer in unserer Gesellschaft.

5. "Die Nickel Boys" von Colson Whitehead*
Die Geschichte von Elwood, der eine glänzende Zukunft vor sich hat, denn er ist schlau und zielstrebig. Doch dann begeht er einen folgenschweren Fehler: er steigt in einen gestohlenen Wagen und wird von der Polizei angehalten. Und weil er schwarz ist, wir uns in den Sechziger Jahren befinden und er in Florida wohnt, kommt er ins "Nickel", eine Besserungsanstalt, die auf grausame Weise vesucht, die ihr anvertrauten Kinder, egal ob schwarz oder weiß, zu brechen, zu demütigen und zu misshandeln. Auf gar nicht vielen Seiten schafft es Whitehead ein schreckliches Bild zu erschaffen, das einen angesichts der Tatsache, dass das als Vorlage des Romans dienende Heim erst 2011 geschlossen wurde, erschüttert zurück lässt.

6. "Kurt" von Sarah Kuttner*
Was macht es mit einer Familie, wenn ein Kind stirbt? Wie kann man danach weiterleben und welchen Raum haben die neuen Partner? Hat man dann überhaupt das Recht, zu trauern? Ein trotz seiner Traurigkeit ungemein tröstendes und schönes Buch mit ganz vielen Ebenen.

7. "Herkunft" von Saša Stanišić*
Ein Buch von Flucht, Neubeginn und Familie. Ein Buch voller Humor, Trauer und Erinnerung. Und ein Buch in einer eigenen deutschen Sprache, die, wenn man das Glück hat, Stanišić bei einer Lesung erleben zu dürfen, eine zusätzliche Dimension erhält, weil er den Zuhörer durch sein Buch führt wie durch sein eigenes Theaterstück. Funktioniert übrigens auch mit der Hörbuchausgabe des Buches ;o)

8. "Radio Activity" von Karin Kalisa*
Karin Kalisa schafft wie kaum eine andere Autorin, mich mit ihrer Sprache in den Bann zu ziehen. Ihre Art Dinge zu beschreiben und Sätze zu beginnen, die dann, nach vielen Zeilen, die Richtung wechseln ohne zu verwirren, ist wirklich etwas Besonderes. Das Thema des Buches ist jedoch kein leichtes, geht es doch um sexuellen Missbrauch und dessen strafrechtliche Konsequenzen (oder eben gerade nicht) und ist darum vielleicht nicht für jedermann zu empfehlen. 

9. "Die Liebe im Ernstfall" von Daniela Krien*
Ein toll zu lesendes Buch über Paula, Judith, Brida, Malika und Jorinde. Alle Frauen sind miteinander verbunden, freundschaftlich, konkurrierend, verwandtschaftlich. Jede hat ihre eigene Geschichte, die ich gerne jeweils noch ausfürhlicher gelesen hätte, um die einzelnen Figuren noch besser kennenzulernen.

Viel Spaß beim Lesen!

LG von Caro

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Donnerstag, 12. Dezember 2019

12 von 12 - Dezember 2019

Herzlich Willkommen zu meinen letzten "12 von 12" in diesem Jahr.
Mein Tag startete mit einem Ausflug in die Innenstadt.
 Dort ist alles festlich geschmückt und um kurz von 9:00 noch herrlich leer.
 Doch vor meinem Treffen mit dem Weihnachtsmann musste ich leider erstmal noch zur Zahnpflege.

Dienstag, 12. November 2019

12 von 12 - November 2019

Herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12"!
Die Baustelle ist im Laufe des letzten Monats an meinem Haus vorbei gezogen, dh leider kein tägliches Bagger-Tv gucken mehr.

Stattdessen haben wir in der Straße jetzt besonders schöne "Mini-Grabstein", die die Autofahrer davon abhalten sollen, auf dem Streifen vor den Bäumen zu parken. Nun ja ...

 Schnell was eingekauft

Samstag, 12. Oktober 2019

12 von 12 - Oktober 2019

Herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12"!
Ich hatte einen wunderschönen Geburtstag und wurde morgens schon mit Kerzen und selbstgebackenen Brownies geweckt.
Ich bekam ua eine supertolle riesige Bettdecke geschenkt, die natürlich gleich auf meinem Bett gelandet ist.  Da freu ich mich jetzt schon den ganzen Tag drauf, da gleich drunter zu verschwinden.


Der kleinste Mitbewohner hat ein neues Hobby :
Fingerskateboard fahren

Gestern abend noch fertig geworden:
meine neue kleine Kulturtasche aus Oilskin und Faltenbalg.


Montag, 16. September 2019

Buchempfehlung: "Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens

Gelesen: 

Es ist die Geschichte von Kya, die als kleines Mädchen vollkommen allein in den Marschlanden North Carolinas lebt, verlassen von ihrer Familie, ohne Freunde. Nur die Möwen halten zu ihr, die Muscheln, die Vögel, die Leuchtkäfer. Kya kennt sie alle, lernt mit ihnen zu leben und zu überleben. Doch eines Tages stirbt Chase Andrews aus dem benachbarten Küstenort und den Bewohnern ist schnell klar - das war kein Unfall. Denn wer könnte besser Spuren nach einem Mord vertuschen als das Marschmädchen.

„Sie lachte ihm zuliebe, etwas, was sie noch nie getan hatte. Verschenkte ein weiteres Stück von ihr selbst, nur, um jemand anderen in ihrer Nähe zu haben.“

Ein schönes, schnell zu lesendes Buch mit wunderbaren Beobachtungen zu Natur und Tierwelt. Zum Ende hin verliert es leider doch sehr an Erzähldichte, was ich wirklich schade finde. Aber trotz allem eine Empfehlung für alle, die mal wieder in eine stimmige Geschichte fürs Herz mit Nuancen von Krimi eintauchen wollen. 

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Donnerstag, 12. September 2019

12 von 12 - September 2019

Guten Morgen und Herzliche Willkommen zu meinen "12 von 12"!

 Alle Kinder Richtung Schule verabschiedet, Zeit für ein gemütliches Frühstück.
 Gestern war ich abends bei der Eröffnung des Harbour Front Literaturfestivals und der Autor Volker Weidermann stellte sein Buch "Das Duell" vor, in dem er die Beziehung zwischen Günther Grass und Marcel Reich-Ranicki beschreibt. Darum hab ich heute morgen gleich die unglaublich lesenswerte Biografie von Reich-Ranicki aus meinem Bücherschrank herausgeholt. Es ist viel zu lange her, dass ich sie gelesen habe.