Mittwoch, 12. Juni 2019

12 von 12 - Juni 2019


 Herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12" im Juni.

Mein Tag beginnt mit Brotdosen für drei Kinder, denn die großen Brüder machen gerade ein Praktikum im ehemaligen Kindergarten und da gibt es endlich ausreichend Zeit zum Frühstücken. Außerdem spielen sie Verstecken (gar nicht so einfach, wenn man über 1,85 m ist), bauen Lego oder lesen etwas vor. Oder haben drei Kinder gleichzeitig auf dem Schoß. Und können jetzt wieder 1a "Aramsamsam" singen.

Noch immer Team Morning Pages :o)

Der Schornsteinfeger ist im Haus, da geh ich doch mal lieber einkaufen.

  Hamburg macht auch mal wieder auf Dschungel mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit und schwierigen Temperaturen. Den Schnecken gefällt´s.
Outfit of the Day

Die nächste Baustelle, ich fühle mich umzingelt. Bald wird meine ganze Straße aufgerissen, um die neue Velo-Route anlegen zu können.
 Mittagessen für hungrige Kinder.
Tee fast alle, manno.

 Nachmittags bin ich zu meiner Mutter gefahren und hab ob des grauseligen Wetters mit Starkregen und Gewitter lieber den neuen Fahrdienst Moia genutzt. 

Und jetzt freu ich mich auf Abendbrot mit meinen Kindern und danach Lesen im Bett.

Vielen Dank fürs Gucken!

LG von Caro

12 von 12 - Juni 2019


Sonntag, 12. Mai 2019

12 von 12 - Mai 2019

Herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12"!
Ich hoffe, ihr hattet nicht nur heute einen euch in allem was ihr täglich leistet, wertschätzenden Muttertag.

Erstmal Kaffee
 und Morning Pages


Freitag, 12. April 2019

12 von 12 - April 2019

Herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12!" im April.
Ich schreibe noch immer fleißig meine "Morning Pages". Das erste Buch mit 120 Seiten habe ich bereits voll geschrieben und habe heute mit dem nächsten angefangen. Diesmal also Waschbär mit Brille.

Ich hasse das. Und wetten, wenn ich irgendwann die Einzelsocke entsorge, taucht in der nächsten Wäsche das fehlende Gegenstück auf?
 Kaffee zu zweit. Mit Franzbrötchen!

Montag, 1. April 2019

Nachgebacken: Brioche

Kurz vor dem Wochenende habe ich mir endlich eine neue Backform* gekauft. 
Meine alte Kastenform habe ich seit ich von zu Hause ausgezogen bin und sie ist einfach zu klein, um eine "vernünftige" Menge Kuchen oder Brot zu produzieren, wenn man drei Männer im Haus hat, wovon zwei eigentlich ständig Hunger haben, weil sie praktisch jede Nacht 5 cm wachsen. Mindestens. 
Auf jeden Fall ist die neue Backform aus Emaille und musste natürlich gleich getestet werden.

Dazu habe ich aus meinem neuen Kochbuch "French Guy Cooking"* von Alexis Gabriel Aïnouz das Rezept für die Brioche rausgesucht. Alex hat einen sehr lustigen Kochkanal auf Youtube, vielleicht ist er euch schon mal über den Weg gelaufen? Kann ich nur empfehlen. Sein Buch gefällt mir ebenfalls richtig gut, wie man an den vielen Zettel unschwer erkennen kann.

Die Brioche war auf jeden Fall sehr lecker und hat hier natürlich nicht lang überlebt. 
Ihr wollt das auch backen?
Dann verknetet ihr 500 g Weizenmehl mit 2 Eiern, 200 ml lauwarmer Milch und 1 Päckchen Trockenhefe in eurer Küchenmaschine oder mit dem Handmixer. Dazu kommen 100g weiche Butter, 1 TL Salz und 50g Zucker. Das Ganze mixen bis ein schöner elastischer Teig entsteht. Abgedeckt muss er jetzt 1-2 Stunden an einem warmen Ort stehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Dann teilt ihr den Teig in drei Stücke, rollt diese zu Strängen und flechtet einen Zopf. Den legt ihr in eure gebutterte Form, deckt sie ab und lasst den Zopf nochmal für etwa 15 bis 20 Minuten gehen. In der Zwischenzeit heizt ihr euren Ofen auf 200 Grad Ober- / Unterhitze vor. In 25 bis 30 Minuten ist er fertig gebacken und muss dann nur noch lauwarm in Scheiben geschnitten und mit Butter oder Marmelade oder, oder ... gegessen werden.

Guten Appetit!

LG von Caro

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Donnerstag, 21. März 2019

Buchempfehlung: "Kurt" von Sarah Kuttner

Keine leichte Kost:
Lena lebt mit Kurt zusammen, erst vor kurzem haben sie gemeinsam ein renovierungsbedürftiges Haus in Brandenburg gekauft und fangen nach und nach an, es wohnlich zu machen. Das machen sie vor allem auch für den kleinen Kurt, den 6-jährigen Sohn des großen Kurt, der nach der Trennung der Eltern ein neues Zuhause bekommen soll. Und tatkräftig mithilft, sei es mit kindlicher Begeisterung, wenn wieder etwas eingerissen oder neu gemalt wurde oder wenn er liebevoll versucht mit seiner Kinderschaufel den Jasmin im noch verwilderten Garten einzugraben. Die drei arbeiten daran, eine kleine neue Teilzeit-Familie zu werden, in der jeder noch seinen Platz sucht, denn Lena ist eben nicht die Mutter vom kleinen Kurt und ist sich oft noch unsicher, worin ihre Rolle in diesem Gefüge genau besteht.
Und dann fällt der kleine Kurt eines Tages plötzlich vom Klettergerüst und bricht sich das Genick und alles scheint mit ihm zusammenzubrechen: die Eltern, Lena und Kurt, die Zukunft, das Leben und nicht zuletzt das Glück. 

Ich war mir erst nicht sicher, ob ich dieses Buch lesen möchte. Als Mutter fällt es mir sehr schwer, etwas zu sehen oder zu lesen, in dem Kindern etwas zustösst. Aber Sarah Kuttner schreibt über dieses schwierige Thema auf eine gerade zu entwaffnende Art. Sie schafft es, dass man trotz des Unglücks, das über diese Gruppe von Menschen zusammen bricht, die Hoffnung spürt. Denn es muss ja irgendwie weitergehen, der Alltag nimmt keine Rücksicht auf Trauer und Einsamkeit, auf Kurts Gefühl, nie wieder Licht zusehen.

"(...) ich habe überhaupt keine Kontrolle über diese beschissene Traurigkeit. Verstehst du? Ich fühle mich, als hätte mich ein Gefühl gekidnappt und in einen Keller verschleppt. Es gibt Tage, da ist es besser, da kann ich in diesem dunklen Keller kurz aus dem Fenster sehen. Aber dann sehe ich da eine Welt ohne Kurt und will gar nicht mehr rausgehen. Und gleichzeitig bist natürlich auch du da draußen, und dich will ich, aber ich habe keine Kraft. Ich habe es schon am Telefon gesagt: Du fehlst mir auch. Sehr sogar. Aber du bist da draußen, wo Kurt nicht mehr ist, und ich bin in diesem Keller gefangen. (...)"

Und sie beschreibt sehr schön den Zwiespalt, in dem sich Lena befindet. War sie sich vorher schon unsicher, was sie für den kleinen Kurt ist, fragt sie sich nun, ob sie überhaupt das "Recht" hat im gleichen Maß um ihn zu trauern, wie seine Eltern? Ob sie eifersüchtig sein soll, wenn diese sich über ihre Trauer austauschen und ob sie nicht selbst ihr Bedürfnis, auch getröstet und gehalten zu werden, unterdrückt aus lauter Rücksicht.

Lesenwert!

LG von Caro 

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Montag, 18. März 2019

Kommt ihr mit nach Løkken?

Unsere Frühjahrsferien haben wir dieses Mal ganz weit oben im Norden Dänemarks verbracht, nämlich in Løkken. Da braucht man tatsächlich von Hamburg aus gute 6 Stunden hin, ist dafür aber auch weit weg von Softeis-Romantik und Jack Wolfskin Partnerlook. Stattdessen bekommt man Steilküste, viel Wind und Wetter, endlose Strände und Nordsee vom Feinsten.

Aber seht selbst:






Dienstag, 12. März 2019

12 von 12 - März 2019

Edit:
Anscheinend kann man auf der neuen Verlinkungsseite nur noch 60 links ohne zusätzliche Gebühren verlinken. Die Spam-links tauchen leider dort gar nicht auf, so dass ich sie auch nicht entfernen kann.
Bitte verlinkt doch euer Posting in den Kommentaren.
Wie doof!
Für den nächsten Monat muss ich mir dann etwas anderes einfallen lassen.
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp?


Hier kommen aber nun meine "12 von 12"

Morgens gab es Kaffee im Bett, denn es sind Ferien.
 Das gemietete dänische Ferienhaus hat alles, was das Herz begehrt.
Einen lustigen Toaster zum Beispiel.
 und ein Induktionskochfeld, welches wir für unseren kleinen Espressokocher jeden Morgen überlisten müssen.

Dienstag, 5. März 2019

Schreibexperiment: Morning Pages

Am Samstag, dem ersten Ferientag im hohen Norden, saß ich um 7 Uhr in meiner Küche. Vor mir ein großes leeres DIN A 4 Heft mit 121 leeren Seiten. Ich nahm meinen alten Füller aus Grundschulzeiten, bestückte ihn mit einer neuen Tintenpatrone und fing an zu schreiben. Drei Seiten lang. Ohne groß nachzudenken. Ohne mir über den Inhalt vorher Gedanken zu machen. Einfach rauslassen, was einem morgens als erstes in den Kopf kommt. Ohne Wertung. Kein Tagebuch. Einfach die Gedanken frei lassen. Und (ganz wichtig) handschriftlich festhalten.

Diese Schreibmethode stammt nicht von mir, sondern basiert auf dem Buch "Der Weg des Künstlers" von Julia Cameron*. Die Idee dahinter heißt "Morning Pages" und soll helfen, fokussierter zu werden, Zusammenhänge besser zu verstehen. Seinen Kopf zu leeren und zu ordnen, um neue Kreativität freizuschalten. Dafür schreibt man jeden Morgen drei Seiten in DIN A 4 Größe. Nicht mehr, nicht weniger.
 Damit ich wirklich länger durchhalten (Julia Cameron empfiehlt mind. 12 Wochen für einen ernsthaften Anfang), habe ich mir auch extra ein besonders schönes großes Heft von Leuchtturm* mit tintensicherem Papier gekauft und vorne beplottet. 

Die erste Seite war noch stockend, das Schreiben per Hand so lange am Stück ungewohnt. Die nächsten beiden Seiten fielen mir leicht. Inzwischen hab ich bedingt durch die Ferien und andere morgendliche Ablenkungen auch mal erst mittags meine Seiten geschrieben und gemerkt, wie unterschiedlich man zu anderen Zeiten schreibt. Morgens ist der Tag tatsächlich noch ganz neu und frisch. Ab mittag macht man sich viel mehr Gedanken über den Rest des Tages, ich war schneller abgelenkt und braucht viel länger für die drei Seiten als morgens. Auch der Ton war ein anderer. Morgens geschrieben sind meine Einträge sehr positiv und geben Kraft für den anstehenden Tag. 
Es lohnt sich also, sich morgens in Ruhe mit einer Tasse Kaffee hinzusetzen und sich ganz bewußt eine halbe Stunde Zeit für sich zu nehmen. 

LG von Caro

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Dienstag, 19. Februar 2019

Nachgebacken: Salted Butter Chocolate Chunk Shortbread Cookies

Kennt ihr das? 
Wenn ihr beim Lesen eines Rezeptes schon den Geschmack auf der Zunge habt? Gerade die Kombination süß-salzig hat es mir in den letzten Jahren sehr angetan. Darum musste ich die "Salted Butter Chocolate Chunk Shortbread Cookies", die Jeanny von "Zucker Zimt und Liebe" mal gepostet hatte, unbedingt nachbacken.

Im Rezept stand schon, dass es schwierig sein könnte, den Teig nach dem Formen zur Rolle, in Stücke zu schneiden. Mein Teig war dann auch tatsächlich so krümelig wie der Sand in der Kiesgrube und lies sich beim besten Willen nicht rollen. Ich hab ihn darum kurzerhand in einer Backform verteilt und mit einem Nudelholz schon platt angedrückt. Die Backzeit des Shortbreads verlängert sich (je nach Dicke des ausgerollten Teiges) auf etwa 30 Minuten. Am besten schneidet ihr das Ganze dann noch warm in mundgerechte Stücke. 

Letzte Woche habe ich ein Glas davon verschenkt und musste das Rezept sogleich flächendeckend weitergeben.

Ach und ein entscheidenender Hinweis fehlt im Rezept: 
Unbedingt das fertige Shortbread vor den Kindern verstecken! 
Sonst bekommt ihr keines ab ;o)

Danke für das schöne Rezept, Jeanny!

LG von Caro

Dienstag, 12. Februar 2019

12 von 12 - Februar 2019

Guten Morgen zu meinen "12 von 12!"
Ich genieße die Ruhe vor dem Sturm in meiner Küche.

 Inzwischen bestücke ich nur noch eine Brotdose morgens. Die großen Kinder finden es cooler, in ihren Pausen im Kiosk um die Ecke einzukaufen.
Alle großen und kleinen Männer hinaus in die Schul- und Arbeitswelt geschickt. Zeit für Kaffee bei der liebsten Nachbarin. Gemütlich zusammen sitzen, quatschen, sich auf den neuesten Stand bringen und gucken, wo man sich gegenseitig helfen und unterstützen kann.

Montag, 11. Februar 2019

Nachgebacken: Zitronenschnitten

Zitronenkuchen geht immer. 
Meine Kinder lieben Zitronenkuchen, nur das ultimative Rezept - das hatte ich bis jetzt nicht gefunden.

Dank Bine von "Was Eigenes" hat die Suche jetzt ein Ende, denn ihre vor kurzem geposteten Zitronenschnitten sind perfekt. Zitronig sauer, der Teig fluffig und locker und die Menge genau richtig für eine hungrige Kinderschar, die sich bei mir letzte Woche sogleich begeistert über den frischgebackenen Kuchen her machte. 

Vielen Dank, Bine! Den gibt´s bestimmt jetzt öfter.

LG von Caro

PS: Nicht vergessen!
Morgen ist es wieder so weit! "12 von 12!" steht vor der Tür!

PPS: 
Und wer neu ist und gerne mitmachen möchte: hier ist alles nochmal erklärt.

Samstag, 12. Januar 2019

12 von 12 - Januar 2019

Herzlichen Willkommen zu den ersten "12 von 12!" im neuen Jahr.

Ich habe endlich eine palmölfreie Alternative zu Nutella gefunden, die richtig lecker schmeckt. Und auch noch bio.


Der Tag startete im Nähzimmer mit der Wirtschaftsgruppe meines einen Sohnes, die für ein Schulprojekt Taschen genäht haben. Nach kurzer Einführung konnte die Hälfte des Kurses 1a Henkel und Beutel im Bruch zuschneiden, ein Teil super abstecken und der Rest plötzlich doch nähen, obwohl vorher noch nie gemacht.




Endlich Hyazinthenzeit!


Dienstag, 8. Januar 2019

So geht das: Abschminkpads häkeln

Nachdem ich sämtliche Freunde und Bekannte zu Weihnachten mit selbstgehäkelten Spültüchern beglückt habe, hatte ich ganz viele kleine Baumwollreste übrig. Damit hab ich in den letzten Tagen ein paar immer wieder verwendbare Abschminkpads gehäkelt. 
Jetzt hoffe ich, dass sie auch den Praxistest überstehen und dann heißt es "Tschüss Wattepads!"

Die Anleitung habe ich auf Youtube gefunden, dort gibt es ganz viele verschiedene Arten von Pads (meine sind nach diesem Video gehäkelt). Gehäkelt habe ich ua mit dem Baumwollgarn von Schachenmayr* und Nadelstärke 5.

Viel Spaß beim Nachmachen!

LG von Caro

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Dienstag, 18. Dezember 2018

Lieblingsbücher 2018

Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten:
hier kommen meine Lieblingsbücher 2018

Ein recht überschaubare Anzahl von Büchern habe ich dieses Jahr gelesen. Das lag zum einen daran, dass ich seit Februar meine gesamte Wohnung umgebaut habe, inklusive Fussboden abschleifen und Durchbruch in der Küche, während die Kinder und ich drin wohnen geblieben sind. Auch waren die meisten meiner Bücher für mehrere Monate in Kisten eingesperrt und damit aus dem Sinn. Und schließlich fehlen die Sommerferien am Meer, in denen ich immer auch sehr viel gelesen habe und die ich ja leider dieses Jahr im Krankenhaus verbringen musste.

Nichtdestotrotz ist vielleicht doch für den ein oder anderen noch ein Buch dabei, dass es auf die Weihnachtswunschliste schafft.


1. "Mittagsstunde" von Dörte Hansen*
Endlich ein neues Buch von Dörte Hansen. Keiner kann wie sie die raue Schönheit Norddeutschlands beschreiben, das Wortkarge und dennoch Herzliche der Menschen, das Verschwinden der Traditionen auf dem Land und die Furcht vor dem Neuen und Modernen, was sich jedoch nicht aufhalten lässt. Vielleicht muss man selber norddeutsch sein, um diesen Stil zu mögen. Um mitzuleiden, wenn Ingwer Feddersen den Gasthof der Großeltern hinter sich lässt, um in Kiel zu studieren und es sich wie Verrat anfühlt. Wenn der Dorflehrer versucht, die Kinder ohne Platt zu erziehen, damit sie nicht ausgelacht werden und doch selbst lauthals auf plattdeutsch flucht, wenn er erbost ist.  Jede ihrer Figuren ist wieder ein kleiner Kosmos in sich, wert beachtet zu werden und bewahrt, trotz aller Schrulligkeit. Große Leseempfehlung!

2. "Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt von Peter Stamm*
Kein leichtes Buch, denn der Schweizer Autor springt unaufhörlich in verschiedenste Zeitebenen, teilweise real, teilweise fiktiv und stellt die große Frage, würden wir unser Schicksal ändern wollen, wenn uns jemand sagen könnte, was uns erwartet?

3. "Panikherz" von Benjamin von Stuckrad-Barre*
Ein wilder Ritt durch alle menschlichen Abgründe hervorgerufen durch Drogen, Alkohol und einen unglaublichen Narzissmus - das Leben des Benjamin von Stuckrad-Barre. Normal geht nicht, immer höher, immer weiter, immer schneller - bis zum Absturz. Wer in Hamburg ist, der kann sich das Ganze auch als Theaterstück im Thalia Theater angucken, was ich sehr empfehle.


4. "Der Tätowierer von Auschwitz" von Heather Morris*
Ein wichtiges Buch, gerade in der heutigen Zeit, über Lale Sokolov, der in Auschwitz seinen Mithäftlingen die Nummern tätowieren musste.

5. "Wir sind dann wohl die Angehörigen" von Johann Scheerer*
Ein Buch über die Entführung Reemtsmas, erzählt von seinem damals 13jährigen Sohn. Dieses Buch hat mich besonders gepackt, denn nicht nur lebte die Familie damals im gleichen Stadtteil wie ich, der Sohn ging auch auf meine Schule und viele normale Dinge, die er beschreibt, die trotz der Entführung weiter in seinem Alltag passierten, waren auch mein normaler Alltag.

6. "Liebe zukünftige Lieblingsfrau" von Michalis Pantelouris*
Die Kolumnen, die Pantelouris für die Süddeutsche nach der Trennung von seiner Frau schrieb, endlich als Buch zusammen gefasst. Mal komisch, mal traurig, nie die Hoffnung aufgebend und fest davon überzeugt - es geht weiter.

7. "Lügnerin" von Aylet Undar-Goshen*
Nuphar ist unscheinbar und wird nicht beachtet. Doch eines Tages klärt sie ein Misverständnis nicht auf und diese Lüge wird immer größer, immer stärker, bis sie sich schließlich nicht mehr aufhalten lässt und alles verändert. Brilliant geschrieben!

8. "Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis" von Sarah J. Maas*
Der zweite Band der High Fantasy Reihe von Sarah J. Maas und einer der besten, wie ich finde. Ein fulminantes Wiedersehen mit Feyre, Tamlin und Raysand. Herrlich zum Abtauchen und Genießen.

9. "Dunkelgrün fast schwarz" von Mareike Fallwickel*
Der Debütroman von Mareike Fallwickel ist düster, unheimlich und spannend. Wie weit sind Menschen bereit zu manipulieren, um von anderen zu bekommen, was sie wollen?

Viel Spaß beim Lesen!

LG von Caro 

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Mittwoch, 12. Dezember 2018

12 von 12 - Dezember 2018

Guten Morgen! 
Herzlich Willkommen zu den letzten "12 von 12" in diesem Jahr.
 
 Dieses Jahr gab es den Nivea-Adventskalender für mich :o)

Der Nikolaus brachte uns allen lustige Tierchen, um keinen Kabelbruch mehr zu erleiden.