Donnerstag, 23. März 2017

Buchmesse, ich komme!

Morgen starte ich zur Leipziger Buchmesse, zum ersten Mal und ich bin total gespannt und aufgeregt, wie es mir gefällt. Meine Sachen hab ich mir schon mal rausgelegt, denn ein Messebesuch will gut geplant sein. Mein Presseticket muss ich mir noch direkt im Pressezentrum abholen. Neben diversen Müsliriegeln gesellt sich ein externer Akku, eine Mappe mit den Veranstaltungen, die ich gerne besuchen möchte (von denen ich wahrscheinlich nur die Hälfte schaffen werde, aber man kann ja träumen) und Visitenkarten. Das türkise Band ist für die Aktion Buchbloggerbande von der Literatourlistin, eine schöne Aktion, damit sich Buchblogger auf der Messe gleich erkennen.
Ich freue mich, das Team vom Loewe-Verlag endlich nach vielen emails kennenzulernen, die tollen Frauen vom Carlsen-Verlag wiederzusehen, auf Lesungen von Stefan Beuse zu "Das Buch der Wunder"* und Takis Würger zu "Der Club"* (auch wenn ich beide bereits bei stories gehört habe) oder "Die Geschichte der Bienen" mit Maja Lunde*. Ich will auf jeden Fall zu den Ink Rebels an den Stand, in der Blogger Lounge vorbeigucken, zu den Menschen von Lovely Books und am Sonntag freue ich mich total auf die sog. Blogger Sessions, die die Leipziger Messe extra für Buch-Blogger ausrichten, mit tollen Vorträgen. Und natürlich hab ich mir noch die passende Tasche zur Messe genäht, nur der Plot muss noch drauf, aber das mach ich heute nachmittag ganz in Ruhe.

Wer von euch ist denn auch auf der Leipziger Buchmesse? 
Habt ihr noch Tipps zum Überleben?

LG von Caro

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Montag, 13. März 2017

Nachgetragen: 12 von 12 - März 2017

Gestern fehlte die Zeit und die Ruhe, um mich während meines Wochenendbesuches bei meiner Freundin ins Netz einzuwählen und die Bilder meiner "12 von 12" im Blog hochzuladen, darum bekommt ihr sie erst jetzt zu sehen.

Mein gemütliches Besucherbett mit aktueller Lektüre wollte ich nur ungern verlassen, aber wir hatten etwas Tolles vor.

Bei zunächst noch sehr bedecktem Himmel sind wir nach St.Peter-Ording gefahren.
Und eigentlich ist es bei trübem Wetter dort schöner als bei strahlendem Sonnenschein. 
Findet auf jeden Fall mein norddeutsches Herz




Sonntag, 12. März 2017

12 von 12 - März 2017

Herzlich Willkommen zu "12 von 12!" im März!
Mal gucken, ob ich es heute schaffe, im hohen Norden sind nämlich Ferien. 
Aber für euch erscheint "Die Liste" wie immer pünktlich um 17 Uhr!

Viel Spaß und LG von Caro


Mittwoch, 8. März 2017

Angeguckt: Tschick - der Film (DVD)



Wenn man 14 ist und in Ostberlin wohnt, kann das Leben schon hart sein. Dann kann es passieren, daß man plötzlich "Psycho" in der Schule genannt wird, nur weil man einen Aufsatz über den Alkoholismus der Mutter geschrieben hat. Oder daß der neue Mitschüler Tschick aka Andrej Tschichatschow in der Klasse schon morgens nach Alkohol riecht. Oder die Angebetete einen nie bemerkt. Und als dann die Sommerferien beginnen, der Vater sich lieber mit seiner Assistentin vergnügt, während die Mutter eine Entziehungskur macht, steigt man lieber in einen von Tschick geklauten Lada und fährt drauflos, Richtung Walachei, statt alleine am Pool rumzuhängen und Videospiele zu spielen. Ein Roadmovie, wie es so schön heißt. Natürlich geht nichts glatt und mal ganz davon abgesehen, daß man ja mit 14 noch gar nicht Autofahren darf, erleben die beiden Jungs allerhand skurrile Begebenheiten und erleben einen Sommer voller Freiheit und Abenteuer, den sie ihr Leben lang nicht vergessen werden.

Das Buch habe ich 2012 mit Begeisterung gelesen und war mehr als angetan als feststand, dass ausgerechnet einer meiner Lieblingsregisseure, nämlich Fatih Akin, den Roman verfilmt. Da konnte ja nichts schiefgehen. Ins Kino hab ich es dann natürlich mal wieder nicht geschafft, stattdessen hab ich mich auf die DVD gefreut. Gespannt war ich va auf die Hauptdarsteller. Oft hat man ja ganz andere Bilder im Kopf, wenn man das Buch liest, aber hier passt es wirklich gut: Maik, als Außenseiter der Klasse mit längeren stähnigen Haaren, unauffällig bis zur Unsichtbarkeit und Tschick, der Aussiedler, irgendwie furchteinflößend, unberechenbar, fremd. Und auch die Stimmung des ganzen Films kommt dem Buch sehr nahe: alles erscheint so unwirklich, als wäre dieser Sommer aus der Zeit gefallen. Rundherum mag alles seinen gewohnten Gang laufen, doch diese beiden Jungs in ihrem geklauten Lada erleben ihre eigene Wirklichkeit und gehen an ihre eigenen Grenzen.


Eine wirklich gelungene Romanverfilmung!

LG von Caro

Montag, 6. März 2017

Ausprobiert und für gut befunden: Kochbox von Marley Spoon

Nach fast 14 Jahren mittags für die Kinder kochen, macht sich bei mir eine langsame Frustration breit, irgendwie landen doch verdächtig oft die gleichen Gerichten auf dem Teller. Und so lecker Nudeln mit Hacksoße sind, spannend kochen ist das nicht. Jahrelang hatte ich auch eine Gemüsekiste, aber gerade im Winter war sie dann doch sehr kohllastig und oft blieb Ende der Woche zu viele Gemüse übrig, das ich dann verschenkt habe. Ausprobiert hab ich auch zB die Kochzauberbox, aber sie hat mich nicht überzeugt. Und auch die Kochhaus-Tüten waren zwar lecker, aber doch meist nicht kindertauglich und manche Rezepte einfach zu lang in der Vorbereitung. Chris Kochtüte hier vor Ort hat mir auch gut gefallen, aber meist schaff ich es nachmittags nicht zum Verkaufspunkt und in letzter Zeit sind mir da einfach zuviel Linsen und ähnliches Gedöns drin. 

Also musste etwas Neues her und da kam mir das Posting von "Frühstück bei Emma" gerade recht. Sie berichtete von der Kochbox "Marley Spoon" und die Gerichte sahen einfach lecker aus. 
Inzwischen kommt die Box schon in der 4. Woche und ich freu mich jedes Mal drauf. Man kann bei den Rezpten wählen zwischen "2 Erwachsene" oder "2 Erwachsene und 2 kleine Kinder", was gut für den kleinsten Mitbewohner und mich mittags und einen ausgehungerten Großen, dem das Essen in der Kantine nicht geschmeckt hat, reicht.
 
Zwei Gerichte werden in Tüten gepackt, die man ganz einfach im Kühlschrank lagert und bei Bedarf herausholt. Reste hat man danach keine, alles wird verbraucht. Etwas ärgert mich, dass vieles nochmal einzeln verpackt ist wie zB der Jogurth oder die Sahne, aber wahrscheinlich ist das doch der beste Schutz gegen die Sauerei, sollte mal etwas auslaufen. Und ich frag mich auch, warum man zwar ein Ei selbst bereit halten soll, aber diese mini Päkchen Butter eingepackt bekommt, die man aus Hotels kennt, hat man schließlich auch meist im Kühlschrank. Man kann jede Woche aus 5 verschiedenen Gerichten wählen (das mach ich meist mit dem Kleinsten zusammen) und oft haben wir echt Entscheidungsschwierigkeiten. 
Und so wissen wir nun, dass das kleine Kind Grünkohl mag und wie man "Feuiletee au jambon" kocht. Jedes Gericht hat eine wunderschöne große Rezeptkarte, so dass man das Rezept auch später nachkochen kann und es sind nie mehr als 6 Schritte in der bebilderten Zubereitunganleitung. 
Und auch wenn die Kochbox im Vergleich zu anderen teurer ist, so lohnt es sich, denn die Zutaten sind alle bio und wirklich erstklassig und die Rezepte eine gelungene Mischung zwischen alt und neu.
Eine tolle Entdeckung und echte neue Freude beim Kochen!

LG von Caro

Montag, 27. Februar 2017

Muffins im Waffelbecher mit ganz vielen bunten Streuseln

Heute wird in der Schule Fasching gefeiert und da hab ich mich gestern mal an etwas Neuem versucht, was ich schon lange machen wollte: 

Muffins im Waffelbecher
Was braucht man?
24 kleine Waffelbecher (die stehen bei der Eistruhe oben drüber)

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Für den Teig:
Zunächst 125g Butter mit 125g Zucker, einer Prise Salz und 1 Päckchen Vanillezucker cremig rühren. Dann nacheinander 2 Eier unterrühren. Zum Schluß noch 150g Mehl, 1/2 TL Backpulver und 2 Esslöffel Milch. 

Der Teig wird jetzt nach und nach in einen Spritzbeutel gegeben. Das ist eine superklebrige Angelegenheit und alles andere als easy, wenn man das zum allersersten Mal macht, aber da die Waffeldinger doch recht klein sind, lässt sich der Teig so viel einfach einfüllen. 1cm oben Platz lassen! 

Am besten stellt ihr die gefüllten Hüllen in so ein kleines 24er Muffinsblech * (diese Anschaffung lohnt sich sowieso, denn gerade für Geburtstage in der Schule reicht meist für jeden ein kleiner Muffin, die großen aus dem 12er Blech sind oft zuviel). Im vorgeheizten Backofen 16-17 Min backen.
 Abkühlen lassen!
In der Zwischenzeit je 200g helle und dunkle Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die abgekühlten Muffins eintauchen und wieder auf das Blech stellen. Aufpassen, dass einem nicht das ganze gebackene Teigstück reinfällt (nicht, dass jemandem das hier passiert wäre, ne ...). 
Die Kuvertüre etwas antrocknen lassen und dann die Muffins wieder kopfüber in bunte Zuckerstreusel tauchen. Wenn die Glasur noch zu flüssig ist, rutschen einem die ganzen Streusel runter (auch das ist hier niemandem bei den ersten passiert, ehrlich nicht ...)

Trocken lassen und fertig!

Witzige Idee, wie ich finde! 
Und kein Müll! 
Haps und weg!

LG von Caro

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Mittwoch, 22. Februar 2017

Neue Sessel-Liebe

Am Wochenende war das Nähkränzchen bei Stoff & Stil und hat sich die neuen Stoffe angeguckt. Gleich drei durften mit nach Hause und den ersten hab ich gleich am Montag verarbeitet. Im Schlafzimmer steht nämlich seit vielen Jahren "Der Stuhl". Sowas habt ihr auch, wetten? Dort sammeln sich im Laufe der Woche alle Klamotten an, die noch nichts für die Wäsche sind, aber auch nicht zurück in den Schrank können, also landen sie auf dem Stuhl. Und irgendwann stapelt sich alles darauf und man schmeißt nur noch oben drauf. Nachdem ich einen Aufräumrappel bekommen hatte, fiel mir wieder ein, wie bequem dieser Stuhl ist. Vor vielen Jahren hatte ich ihn nämlich extra darum meiner liebsten Schwiegermutter abgequatscht, weil ich bei ihr immer darauf saß (nachdem ich den Kater verscheucht hatte). Er kann nämlich schaukeln und sich drehen! Und darum hab ich ihn nach vorne vor mein Bücherregal geschleppt, aber der alte "Bezug" aka Wolldecke sah doch sehr mitgenommen aus und da musste ich natürlich schnell einen neuen Bezug nähen.
Seitdem sitz ich dort täglich und lese, eine Lampe steht jetzt auch daneben und ich brauch unbedingt noch diesen Rollwagen von Ikea für weitere Bücher und meine Kaffeetasse. Und ab Mittag sitzt immer eines meiner Kinder drauf, denn wer kann einem Schaukel-Dreh-Stuhl schon widerstehen?

LG von Caro

Freitag, 17. Februar 2017

Buchempfehlung: "Libellen im Kopf" von Gavin Extence

Ein Buch, das ich wahrscheinlich nicht gelesen hätte, wenn ich gewußt hätte, um was es geht und dadurch eine ungewöhnliche Geschichte verpasst hätte : 

Abby lebt mit ihrem Freund in London in einer kleinen Wohnung und arbeitet als freie Journalistin. Ihr Leben beginnt auf tragische Weise aus den Fugen zu geraten, als sie eines Tages ihren Nachbarn tot in seiner Wohnung findet, als sie sich eine Dose Tomaten borgen will. Denn statt die Polizei zu rufen oder panisch zu werden, lässt sie diese Entdeckung seltsam unberührt. Stattdessen merkt sie (und auch der Leser), wie durch dieses Ereignis ihr Leben mehr und mehr aus den Fugen gerät. Immer gravierender sind ihre Stimmungsschwankungen. Ist sie an einem Tag himmelhoch jauchzend, bricht am nächsten Tag alles zusammen und die Reaktionen auf den von ihr geschriebenen Artikel über ihren Nachbarn und das ihr immer schwerer fallende Überleben im normalen Alltag tut sein übriges. Schnell wird klar, dass Abby an einer psychischen Störung leidet - sie hat Hypomanie und landet schließlich in einer Klinik. 

"Abby, hören Sie mir zu. Dieser Zustand wird nicht ewig andauern. Ich weiß, dass es Ihnen im Moment so vorkommt, aber Sie müssen vertrauen. Sie haben die letzten Wochen in einer Art Halbkoma verbracht, aber jetzt wachen Sie allmählich auf. Wenn es Ihnen so vorkommt, als ob die Dinge schlimmer werden, dann nur, weil Sie wieder anfangen zu funktionieren. Sie fangen an zu denken und zu fühlen."

Erstaunlich an dem Buch ist, dass Gavin Extence trotz des wirklich schweren Themas einer manisch depressiven Erkrankungen der Hauptfigur, es schafft, einen leichten und auch humorvollen Roman zu schreiben. Teilweise muss man richtig lachen, nur um sich dann selbst wieder zu fragen, wie Abby sich erneut in solche Situationen bringen kann. Und er schafft es auch, dass trotz der Leichtigkeit des Erzählens die Geschichte nie banal ist oder die Erkrankung beschönigt wird. Vielmehr zeigt er, dass man damit leben kann, wenn man sich ihr stellt und sich doch nie sicher sein kann, sie ganz besiegt zu haben. 

"Das ist ein urmenschliches Problem, mit dem sich kein anderes Lebewesen herumschlagen muss: diese Fähigkeit, in mehreren Zeiten gleichzeitig zu leiden - die Vergangenheit zu beklagen, an der Gegenwart zu verzweifeln und die Zukunft zu fürchten."

LG von Caro

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Dienstag, 14. Februar 2017

Asanoha Portemonaie

2014 hab ich mir zuletzt ein Portemonaie genäht, aus lange gehütetem Schweinchenwachstuch von Kokka (ihr erinnert euch? Schwein gehabt) und ich mag es noch immer sehr, aber ... ich fand, es wurde mal wieder Zeit für ein Neues. Und schon lange stand auf meiner Liste ein "Reini" aus dem wunderschönen japanischen Wachstuch von Kiseki, bei dem ich noch immer leichtes Herzklopfen bekomme, wenn ich ihn anschneide (Oh Gott, der ist so teuer, bloß keinen Fehler machen, hoffentlich wird es etwas).
Gefüttert habe ich es diesmal mit Faltenbalg (auch so ein Lieblingsstoff, unzerstörbar, tolle Optik, passt einfach zu allem) und wie immer nur zwei Kartenfächer genäht, da es mir sonst zu dick wird. Das Nähen ging super, aber beim Wachstuch empfiehlt sich unbedingt ein Teflonfuß um ihn schön abzusteppen.
Zum Glück hatte ich mir einige Kniffe und Tricks an den Rand des eBooks geschrieben, denn es ist ja doch schon etwas her, dass ich es zuletzt genäht habe. Übrigens sind Wachstuch und Faltenbalg so stabil, dass man keinerlei Verstärkung der Stoffe benötigt.

Ist es nicht wunderschön?
Schnitt: Reini
Stoff außen: Wachstuch "Asanoha" von Kiseki
Stoff innen: Faltenbalg von Stoff am Stück
Schnappverschluß: Stoffmarkt
Reißverschluss: metallisierender EndlosRV von Machwerk


LG von Caro

Sonntag, 12. Februar 2017

12 von 12 - Februar 2017

Guten Morgen!
Ich liebe es sonntags noch im Bett liegen bleiben zu können und zu lesen, während alle anderen ebenfalls noch faul sind. 

 Aber schließlich hat der Hunger mich doch in die Küche gertieben. Zum Frühstück gab es "Hamburger Kante" dick mit Butter und Marmelade und einen großen Becher Kaffee.
 Während der Rest der Familie ins Kino verschwand und "Sing" guckte, hab ich mich auf Richtung Elbe gemacht, zunächst mit dem Bus.
 "Teufelsbrück" bin ich dann ausgestiegen und den ganzen Weg zurück Richtung Hafen gelaufen - immer schön am Wasser lang. Grau lag die Elbe rechts von mir, aber wunderschön und saukalt.
 Ab und zu hab ich angehalten, um schöne Dinge zu fotografieren.

Freitag, 10. Februar 2017

Große alte Pixibuch-Liebe

Bei meiner Mutter gibt es einen kleinen roten Koffer mit Schnappverschluß. Er ist bißchen zerbeult und hat schon so manche Reise hinter sich: vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer, auf den Dachboden und zurück in die Räuberhöhle. Überall hin hab ich ihn geschleppt, denn sein Inhalt war mein größter Schatz: Pixibücher! Stundenlang konnte ich mich früher damit beschäftigen. Erst hab ich nur die Bilder angeguckt und war dann ganz leise, wenn mir jemand etwas vorlas.  Oder ich habe meinen Puppen und Kuscheltieren etwas "vorgelesen".
Den kleinen roten Koffer gibt es immer noch und ein paar alte Pixibücher haben überlebt. Und wenn ich den Deckel öffne und die Geschichte von "Lotte", dem Post-Känguruh lese, bin ich schlagartig wieder 4 Jahre alt. 

LG von Caro

Dienstag, 7. Februar 2017

Endlich mal wieder eine "Die hab ich immer dabei!"-Tasche genäht!

Falls ihr denkt, ich schreibe mene ganzen Tutorials ausschließlich für euch, muss ich euch leider enttäuschen - ich schreibe sie hauptsächlich für mich ;o)

Das ist schon praktisch, wenn man in seinem eigenen Blog nach Tipps, Kniffen und Tricks gucken kann, zB wenn man seit längerer Zeit ein bestimmtes Schnittmuster nicht mehr genäht hat.
Am Wochenende hatte ich mal wieder Zeit, um mir eine "Die hab ich immer dabei!"-Tasche zu nähen. Das geht wirklich schnell, sie macht sich schön klein in der Tasche und gerade für kleinere Stoffschätze ist sie super geeignet, da sie ungefüttert ist.
Stoff: Stoff & Stil

Ich hab sie dann gestern auch gleich ausgeführt und endlich eine hübsche Fußmatte für den Hausflur gefunden.
Gar nicht so einfach, die meisten Fußmatten sind leider wirklich häßlich oder überall steht "Home sweet Home" drauf oder andere scheckliche Sprüche. Aber bei Söstrene Greene wurde ich endlich fündig und freu mich jetzt jeden Tag aufs Fußsohlenabbstreifen.

LG von Caro

Donnerstag, 2. Februar 2017

Neu entdeckt!

Im Supermarkt guck ich auch immer gerne, was es Neues gibt. So hab ich letzte Woche entdeckt, dass es bei Edeka jetzt "Süßkartoffel-Pommes" gibt!
 Die sind wirklich lecker und eine schöne Alternative zu normalen Pommes. Gebacken werden sie zB im Ofen und werden von der Konsistenz genauso wie normale Pommes, nämlich teilweise knusprig, teilweise etwas weicher, je nach Disziplin beim Wenden. Hab ich bestimmt jetzt öfter in der Tiefkühltruhe.

Meine beste Entdeckung aber diese Woche sind "Kürbiskerle" der Geschmacksrichtung "Miss Peppermint".
Die gibts im Bio-Supermarkt und eigentlich hatte ich sie hauptsächlich wegen der hübschen Verpackung gekauft. Aber ich bin auch ein großer Fan von dunkler Schokolade und Minze und kann euch nur sagen "Sensationell!" Die Kürbiskerne sind geröstet und toll knackig, der Minzgeschmack ist dezent und ich muss mich sehr zusammen reißen, nicht die ganze Packung auf einmal aufzuesssen. 

LG von Caro

Montag, 30. Januar 2017

Buchempfehlung: "Wir Kassettenkinder" von Stefan Bonner und Anne Weiss

Herrlich, um mal wieder in seine eigene Kindheit abzutauchen: 
Wie war das nochmal, als es tatsächlich nur drei Fernsehprogramme gab, Programmschluß und Testbilder? Als die Lieblingssendung nur 1x pro Woche ausgestrahlt wurde und man mit dem Finger auf dem Aufnahmeknopf die Hitparade im Radio hörte und hoffte, Willem Dinklage quatscht nicht rein? Wie schwierig es war, die perfekte Kassette zu mixen, ohne das hinten zuviel Platz blieb. Noch heute erinnere ich mich an das ZDF-Ferienprogramm im Sommer, die tollen Weihnachtsserien im Winter und wenn ich heute Prince mit "Play in the Sunshine" höre, dann stoppt für mich im Kopf die CD genau dort, wo meine Kassette aufhörte. Viele selbstgemixte und gehütete Kassetten habe ich noch in einer Kiste, meine Videokassetten hab ich liebevoll mit Filmbildern aus der Fernsehzeitschrift beklebt und ich weiß auch noch genau, wer ua in der ersten "Ronnys Popshow" auftrat, die ich sehen durfte, als mein Bruder es geschafft hatte, den Videorekorder entsprechend zu programmieren (nämlich die Rolling Stones mit "Start me up" und Foreigner mit "Urgent"). Platten hab ich noch bei Rocco gekauft, in unserer Einkaufsstraße um die Ecke und einmal mir sogar ein Doppelalbum schwesterlich geteilt (sprich durchgeschnitten - jede eine Platte mit Hülle...) mit meiner besten Freundin.

Wer auch solche "Ach ja" und "Oh Gott, das hatte ich ja ganz vergessen, stimmt ja" - Momente haben will, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

LG von Caro

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Samstag, 28. Januar 2017

Rope Bowls nähen - was für ein Spaß!

Das Nähkränzchen am Freitag hat eine neue Sucht gefunden: 
Rope Bowls
In den letzten Tagen plopppten immer wieder sehr hübsche Beispiele für diese Projekte in meiner Timeline auf diversen Kanälen auf. Wer wie ich schon viele Meter Seil sein eigen näht, weil er sowieso gefühlt schon tausende von Turnbeuteln genäht hat, kann auch direkt starten, denn alles was man braucht sind etwa 10 bis 15 m Seil (mit oder ohne Kern, etwa 6mm dick, Baumwolle oder Polyster, alles ganz wie man will, aber dann natürlich mit unterschiedlichen Ergebnissen was Stand und Form betrifft) und eine Nähmaschine.

Der Anfang ist etwas frickelig, weil man zunächst eine kleine enge Schnecke rollen muss und diese mit Zickzickstich fixiert, damit einem nicht alles auseinander flutscht. Und dann näht man einfach immer im Kreis, bis einem ganz schummerig vor Augen wird.
Hat man die gewünschte Größe des Bodens erreicht, kommt der spannenste Teil: man kippt den genähten Boden mit der linken Hand nach oben Richtung Nähmaschine, näht weiter immer schön im Kreis und bildet so nach und nach den Rand des Korbes. Wie sagte Claudia von Reetselig so schön bei Instagram: Töpfern mit der Nähmaschine :o)
Und man kann sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt funktioniert, aber plötzlich sieht man, wie sich ein Korb bildet. Ist man zufrieden mit der Höhe (oder ist das Seil zu Ende), kann man noch einen hübschen Abschluß nähen, etwa mit einer Schlaufe oder einem Henkel oder man näht noch ein Lederstück über das Ende und dann kann man beglückt vor seinem Werk sitzen und denken "Toll, ich muss sofort die nächste Robe Bowl nähen!" 
Eine super Anleitung findet ihr bei Sabine von Contadina´s Way die auch alle einzelnen Schritte genau festgehalten hat.

Ich sehe vor meinem geistigen Auge viele weitere Körben, zB gefüllt mit Wolle, Ostereiern oder Frühlingsblumen.

LG von Caro

PS:
Mein Seil ist von Jajasio, Baumwolle mit Kern in 6 mm Durchmesser. Der Kern ist jedoch nicht fest, so dass der Korb schön weich geblieben ist. Wenn man aber an dem freien Ende während des Nähens zieht, wird der Korb wiederum fester. Ausprobieren ist die Devise!