Montag, 16. September 2019

Buchempfehlung: "Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens

Gelesen: 

Es ist die Geschichte von Kya, die als kleines Mädchen vollkommen allein in den Marschlanden North Carolinas lebt, verlassen von ihrer Familie, ohne Freunde. Nur die Möwen halten zu ihr, die Muscheln, die Vögel, die Leuchtkäfer. Kya kennt sie alle, lernt mit ihnen zu leben und zu überleben. Doch eines Tages stirbt Chase Andrews aus dem benachbarten Küstenort und den Bewohnern ist schnell klar - das war kein Unfall. Denn wer könnte besser Spuren nach einem Mord vertuschen als das Marschmädchen.

„Sie lachte ihm zuliebe, etwas, was sie noch nie getan hatte. Verschenkte ein weiteres Stück von ihr selbst, nur, um jemand anderen in ihrer Nähe zu haben.“

Ein schönes, schnell zu lesendes Buch mit wunderbaren Beobachtungen zu Natur und Tierwelt. Zum Ende hin verliert es leider doch sehr an Erzähldichte, was ich wirklich schade finde. Aber trotz allem eine Empfehlung für alle, die mal wieder in eine stimmige Geschichte fürs Herz mit Nuancen von Krimi eintauchen wollen. 

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Donnerstag, 12. September 2019

12 von 12 - September 2019

Guten Morgen und Herzliche Willkommen zu meinen "12 von 12"!

 Alle Kinder Richtung Schule verabschiedet, Zeit für ein gemütliches Frühstück.
 Gestern war ich abends bei der Eröffnung des Harbour Front Literaturfestivals und der Autor Volker Weidermann stellte sein Buch "Das Duell" vor, in dem er die Beziehung zwischen Günther Grass und Marcel Reich-Ranicki beschreibt. Darum hab ich heute morgen gleich die unglaublich lesenswerte Biografie von Reich-Ranicki aus meinem Bücherschrank herausgeholt. Es ist viel zu lange her, dass ich sie gelesen habe.

Dienstag, 10. September 2019

So geht das: Frischkäse selber machen

Erstaunlich, aber wahr: 
Frischkäse kann man tatsächlich selber machen und es ist auch noch erschreckend einfach.
 Dazu verrührt ihr ein Glas Naturjoghurt mit hohem Fettgehalt mit etwas Salz (kann auch weggelassen werden) und gebt das Ganze in ein feuchtes Mulltuch, das wiederum in einem Sieb auf einer Schüssel liegt. Vorsichtig das Tuch bißchen zusammenzwirbeln (nicht zu doll, sonst presst ihr den Joghurt wieder aus), abdecken und für mind. 12 Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen.
Am nächsten Morgen muss man dann nur noch die jetzt cremige Masse in ein Glas füllen, fertig. 
 Ich finde, es schmeckt leicht quarkig und frisch. 
Und wieder eine Plastikverpackung beim Einkaufen weniger!

LG von Caro

Montag, 12. August 2019

12 von 12 - August 2019

Herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12" im August.

Es gab heute reichlich Kaffee, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten vorraus:

 Der gar nicht mehr so kleine Mitbewohner ist nämlich heute in der weiterführenden Schule eingeschult worden und ich habe jetzt also alle Kinder endlich mal auf einer Schule. Die Großen allerdings neuerdings im Oberstufengebäude, auch unfassbar! Wie konnte das passieren ;)
 

Freitag, 12. Juli 2019

12 von 12 - Juli 2019

Hallo Ferienzeit!
Wer wie immer bei "12 von 12!" mitmachen möchte, kann sich gerne in "Die Liste" eintragen. 
Mal gucken, ob ich es schaffe, vielleicht auch erst in den nächsten Tagen ;o) 

LG von Caro

12 von 12 - Juli 2019

Donnerstag, 20. Juni 2019

So geht das: Zitronendeo selbermachen

Wußtet ihr, dass man mit nur drei Zutaten ganz einfach Deo selber machen kann? Ohne großen Aufwand? 

Ihr wollt das auch machen? 

Dann passt auf:
80 ml Wasser erhitzen (nicht über 50 Grad!). Ein TL Natron darin auflösen, etwas abkühlen lassen. Jetzt den Saft und die Schale einer Bio-Zirtone dazgeben, das zischt einmal ordentlich. Das Ganze für 1 Stunde stehen lassen. Durch ein Sieb passieren und in kleine Sprühflaschen abfüllen (bei mir reichte es für 3 Flaschen à 40 ml).

Und wirkt das denn? Ja, tut es tatsächlich. Ich war auch erst sehr skeptisch, va weil im hohen Norden zur Zeit tropische Temperaturen herrschen. Natürlich kommt es immer auf die individuellen Anlagen an und auch, ob man empfindlich auf Natron reagiert. Bis jetzt habe ich keinerlei Probleme und bin schwer begeistert. 

Tschüß Deo mit 1.000 Inhaltsstoffen, hallo Zitronendeo!

Viel Spaß beim Nachmachen!

LG von Caro

Mittwoch, 12. Juni 2019

12 von 12 - Juni 2019


 Herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12" im Juni.

Mein Tag beginnt mit Brotdosen für drei Kinder, denn die großen Brüder machen gerade ein Praktikum im ehemaligen Kindergarten und da gibt es endlich ausreichend Zeit zum Frühstücken. Außerdem spielen sie Verstecken (gar nicht so einfach, wenn man über 1,85 m ist), bauen Lego oder lesen etwas vor. Oder haben drei Kinder gleichzeitig auf dem Schoß. Und können jetzt wieder 1a "Aramsamsam" singen.

Noch immer Team Morning Pages :o)


Sonntag, 12. Mai 2019

12 von 12 - Mai 2019

Herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12"!
Ich hoffe, ihr hattet nicht nur heute einen euch in allem was ihr täglich leistet, wertschätzenden Muttertag.

Erstmal Kaffee
 und Morning Pages


Freitag, 12. April 2019

12 von 12 - April 2019

Herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12!" im April.
Ich schreibe noch immer fleißig meine "Morning Pages". Das erste Buch mit 120 Seiten habe ich bereits voll geschrieben und habe heute mit dem nächsten angefangen. Diesmal also Waschbär mit Brille.

Ich hasse das. Und wetten, wenn ich irgendwann die Einzelsocke entsorge, taucht in der nächsten Wäsche das fehlende Gegenstück auf?
 Kaffee zu zweit. Mit Franzbrötchen!

Montag, 1. April 2019

Nachgebacken: Brioche

Kurz vor dem Wochenende habe ich mir endlich eine neue Backform* gekauft. 
Meine alte Kastenform habe ich seit ich von zu Hause ausgezogen bin und sie ist einfach zu klein, um eine "vernünftige" Menge Kuchen oder Brot zu produzieren, wenn man drei Männer im Haus hat, wovon zwei eigentlich ständig Hunger haben, weil sie praktisch jede Nacht 5 cm wachsen. Mindestens. 
Auf jeden Fall ist die neue Backform aus Emaille und musste natürlich gleich getestet werden.

Dazu habe ich aus meinem neuen Kochbuch "French Guy Cooking"* von Alexis Gabriel Aïnouz das Rezept für die Brioche rausgesucht. Alex hat einen sehr lustigen Kochkanal auf Youtube, vielleicht ist er euch schon mal über den Weg gelaufen? Kann ich nur empfehlen. Sein Buch gefällt mir ebenfalls richtig gut, wie man an den vielen Zettel unschwer erkennen kann.

Die Brioche war auf jeden Fall sehr lecker und hat hier natürlich nicht lang überlebt. 
Ihr wollt das auch backen?
Dann verknetet ihr 500 g Weizenmehl mit 2 Eiern, 200 ml lauwarmer Milch und 1 Päckchen Trockenhefe in eurer Küchenmaschine oder mit dem Handmixer. Dazu kommen 100g weiche Butter, 1 TL Salz und 50g Zucker. Das Ganze mixen bis ein schöner elastischer Teig entsteht. Abgedeckt muss er jetzt 1-2 Stunden an einem warmen Ort stehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Dann teilt ihr den Teig in drei Stücke, rollt diese zu Strängen und flechtet einen Zopf. Den legt ihr in eure gebutterte Form, deckt sie ab und lasst den Zopf nochmal für etwa 15 bis 20 Minuten gehen. In der Zwischenzeit heizt ihr euren Ofen auf 200 Grad Ober- / Unterhitze vor. In 25 bis 30 Minuten ist er fertig gebacken und muss dann nur noch lauwarm in Scheiben geschnitten und mit Butter oder Marmelade oder, oder ... gegessen werden.

Guten Appetit!

LG von Caro

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Donnerstag, 21. März 2019

Buchempfehlung: "Kurt" von Sarah Kuttner

Keine leichte Kost:
Lena lebt mit Kurt zusammen, erst vor kurzem haben sie gemeinsam ein renovierungsbedürftiges Haus in Brandenburg gekauft und fangen nach und nach an, es wohnlich zu machen. Das machen sie vor allem auch für den kleinen Kurt, den 6-jährigen Sohn des großen Kurt, der nach der Trennung der Eltern ein neues Zuhause bekommen soll. Und tatkräftig mithilft, sei es mit kindlicher Begeisterung, wenn wieder etwas eingerissen oder neu gemalt wurde oder wenn er liebevoll versucht mit seiner Kinderschaufel den Jasmin im noch verwilderten Garten einzugraben. Die drei arbeiten daran, eine kleine neue Teilzeit-Familie zu werden, in der jeder noch seinen Platz sucht, denn Lena ist eben nicht die Mutter vom kleinen Kurt und ist sich oft noch unsicher, worin ihre Rolle in diesem Gefüge genau besteht.
Und dann fällt der kleine Kurt eines Tages plötzlich vom Klettergerüst und bricht sich das Genick und alles scheint mit ihm zusammenzubrechen: die Eltern, Lena und Kurt, die Zukunft, das Leben und nicht zuletzt das Glück. 

Ich war mir erst nicht sicher, ob ich dieses Buch lesen möchte. Als Mutter fällt es mir sehr schwer, etwas zu sehen oder zu lesen, in dem Kindern etwas zustösst. Aber Sarah Kuttner schreibt über dieses schwierige Thema auf eine gerade zu entwaffnende Art. Sie schafft es, dass man trotz des Unglücks, das über diese Gruppe von Menschen zusammen bricht, die Hoffnung spürt. Denn es muss ja irgendwie weitergehen, der Alltag nimmt keine Rücksicht auf Trauer und Einsamkeit, auf Kurts Gefühl, nie wieder Licht zusehen.

"(...) ich habe überhaupt keine Kontrolle über diese beschissene Traurigkeit. Verstehst du? Ich fühle mich, als hätte mich ein Gefühl gekidnappt und in einen Keller verschleppt. Es gibt Tage, da ist es besser, da kann ich in diesem dunklen Keller kurz aus dem Fenster sehen. Aber dann sehe ich da eine Welt ohne Kurt und will gar nicht mehr rausgehen. Und gleichzeitig bist natürlich auch du da draußen, und dich will ich, aber ich habe keine Kraft. Ich habe es schon am Telefon gesagt: Du fehlst mir auch. Sehr sogar. Aber du bist da draußen, wo Kurt nicht mehr ist, und ich bin in diesem Keller gefangen. (...)"

Und sie beschreibt sehr schön den Zwiespalt, in dem sich Lena befindet. War sie sich vorher schon unsicher, was sie für den kleinen Kurt ist, fragt sie sich nun, ob sie überhaupt das "Recht" hat im gleichen Maß um ihn zu trauern, wie seine Eltern? Ob sie eifersüchtig sein soll, wenn diese sich über ihre Trauer austauschen und ob sie nicht selbst ihr Bedürfnis, auch getröstet und gehalten zu werden, unterdrückt aus lauter Rücksicht.

Lesenwert!

LG von Caro 

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Montag, 18. März 2019

Kommt ihr mit nach Løkken?

Unsere Frühjahrsferien haben wir dieses Mal ganz weit oben im Norden Dänemarks verbracht, nämlich in Løkken. Da braucht man tatsächlich von Hamburg aus gute 6 Stunden hin, ist dafür aber auch weit weg von Softeis-Romantik und Jack Wolfskin Partnerlook. Stattdessen bekommt man Steilküste, viel Wind und Wetter, endlose Strände und Nordsee vom Feinsten.

Aber seht selbst:






Dienstag, 12. März 2019

12 von 12 - März 2019

Edit:
Anscheinend kann man auf der neuen Verlinkungsseite nur noch 60 links ohne zusätzliche Gebühren verlinken. Die Spam-links tauchen leider dort gar nicht auf, so dass ich sie auch nicht entfernen kann.
Bitte verlinkt doch euer Posting in den Kommentaren.
Wie doof!
Für den nächsten Monat muss ich mir dann etwas anderes einfallen lassen.
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp?


Hier kommen aber nun meine "12 von 12"

Morgens gab es Kaffee im Bett, denn es sind Ferien.
 Das gemietete dänische Ferienhaus hat alles, was das Herz begehrt.
Einen lustigen Toaster zum Beispiel.
 und ein Induktionskochfeld, welches wir für unseren kleinen Espressokocher jeden Morgen überlisten müssen.

Dienstag, 5. März 2019

Schreibexperiment: Morning Pages

Am Samstag, dem ersten Ferientag im hohen Norden, saß ich um 7 Uhr in meiner Küche. Vor mir ein großes leeres DIN A 4 Heft mit 121 leeren Seiten. Ich nahm meinen alten Füller aus Grundschulzeiten, bestückte ihn mit einer neuen Tintenpatrone und fing an zu schreiben. Drei Seiten lang. Ohne groß nachzudenken. Ohne mir über den Inhalt vorher Gedanken zu machen. Einfach rauslassen, was einem morgens als erstes in den Kopf kommt. Ohne Wertung. Kein Tagebuch. Einfach die Gedanken frei lassen. Und (ganz wichtig) handschriftlich festhalten.

Diese Schreibmethode stammt nicht von mir, sondern basiert auf dem Buch "Der Weg des Künstlers" von Julia Cameron*. Die Idee dahinter heißt "Morning Pages" und soll helfen, fokussierter zu werden, Zusammenhänge besser zu verstehen. Seinen Kopf zu leeren und zu ordnen, um neue Kreativität freizuschalten. Dafür schreibt man jeden Morgen drei Seiten in DIN A 4 Größe. Nicht mehr, nicht weniger.
 Damit ich wirklich länger durchhalten (Julia Cameron empfiehlt mind. 12 Wochen für einen ernsthaften Anfang), habe ich mir auch extra ein besonders schönes großes Heft von Leuchtturm* mit tintensicherem Papier gekauft und vorne beplottet. 

Die erste Seite war noch stockend, das Schreiben per Hand so lange am Stück ungewohnt. Die nächsten beiden Seiten fielen mir leicht. Inzwischen hab ich bedingt durch die Ferien und andere morgendliche Ablenkungen auch mal erst mittags meine Seiten geschrieben und gemerkt, wie unterschiedlich man zu anderen Zeiten schreibt. Morgens ist der Tag tatsächlich noch ganz neu und frisch. Ab mittag macht man sich viel mehr Gedanken über den Rest des Tages, ich war schneller abgelenkt und braucht viel länger für die drei Seiten als morgens. Auch der Ton war ein anderer. Morgens geschrieben sind meine Einträge sehr positiv und geben Kraft für den anstehenden Tag. 
Es lohnt sich also, sich morgens in Ruhe mit einer Tasse Kaffee hinzusetzen und sich ganz bewußt eine halbe Stunde Zeit für sich zu nehmen. 

LG von Caro

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Dienstag, 19. Februar 2019

Nachgebacken: Salted Butter Chocolate Chunk Shortbread Cookies

Kennt ihr das? 
Wenn ihr beim Lesen eines Rezeptes schon den Geschmack auf der Zunge habt? Gerade die Kombination süß-salzig hat es mir in den letzten Jahren sehr angetan. Darum musste ich die "Salted Butter Chocolate Chunk Shortbread Cookies", die Jeanny von "Zucker Zimt und Liebe" mal gepostet hatte, unbedingt nachbacken.

Im Rezept stand schon, dass es schwierig sein könnte, den Teig nach dem Formen zur Rolle, in Stücke zu schneiden. Mein Teig war dann auch tatsächlich so krümelig wie der Sand in der Kiesgrube und lies sich beim besten Willen nicht rollen. Ich hab ihn darum kurzerhand in einer Backform verteilt und mit einem Nudelholz schon platt angedrückt. Die Backzeit des Shortbreads verlängert sich (je nach Dicke des ausgerollten Teiges) auf etwa 30 Minuten. Am besten schneidet ihr das Ganze dann noch warm in mundgerechte Stücke. 

Letzte Woche habe ich ein Glas davon verschenkt und musste das Rezept sogleich flächendeckend weitergeben.

Ach und ein entscheidenender Hinweis fehlt im Rezept: 
Unbedingt das fertige Shortbread vor den Kindern verstecken! 
Sonst bekommt ihr keines ab ;o)

Danke für das schöne Rezept, Jeanny!

LG von Caro