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Dienstag, 12. Mai 2020

12 von 12 - Mai 2020

Guten Morgen und herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12" im Mai!
Den Vormittag habe ich zunächst an der alten Nähmaschine meiner Mutter verbracht. 
Die näht stoisch durch alle Lagen, ich bin immer wieder begeistert. Meine eigentliche Nähmaschine ist seit fast 2 Monaten in Reperatur und wartet auf ihr Ersatzteil, das ... ratet ... genau... aus China kommt ... 
 Dann ging es los mit Homeschooling.
In Hamburg sind wir inzwischen in der 9. Woche und allmählich habe ich wirklich keine Lust mehr. Es wird immer schwerer, die Kinder dazu zu bringen, sich motiviert an ihre Sachen zu setzen und ich sehe mich auch nicht in der Lage, neue Themen kindgerecht zu erklären. Geschweige denn, dass knapp 11jährige alles komplett alleine machen können und termingerecht hochladen (aber bitte als pdf und mit der richtigen Abkürzung im Dokument im richtigen Ordner ...)


Die großen Brüder sind seit letzter Woche wieder stundenweise in der Schule, was den ganzen Tag hier schon wieder durcheinander bringt und erneuter Organisation bedarf. Zum Glück habe wir nächste Woche 1 Woche Ferien und dann soll theoretisch auch der kleinste Mitbewohner wieder ab und zu in die Schule. Ob das jetzt zielführend ist, um die Pandemie weiter einzudämmen, wage ich zu bezweifeln.

Ich weiß nur, dass alle meine Kinder sich freuen, endlich wieder in die Schule gehen zu dürfen und ich sehr stolz auf sie bin, wie sie seit so vielen Wochen alle ziemlich konfliktlos alle Verbote befolgt haben, auch wenn es ihnen bestimmt nicht leicht gefallen ist.

 Und ihren Humor haben sie auch nicht verloren ;o)


Der mütterliche Kaffekonsum ist dann während dieser Zeit auch immer extrem hoch

 Ach und der Schokoladenbedarf auch

Nachmittags hab ich mich dann, natürlich mit Maske, mal wieder in die Öffentlichen getraut.

Aber Bus fahre ich so schnell nicht wieder.
Ich kann ja verstehen, dass es dort schwierig ist, Abstand zu haten, aber sich zu dritt direkt vor meine Nase zu stellen???

 Immerhin hat mich meine nette Sushi-Verabredung wieder etwas milder gestimmt.

Und zurück bin ich dann lieber mit der S-Bahn gefahren.
Da ist es viel einfacher, Abstand zu halten.

 Und so geht ein Tag zu Ende.
Alle Masken sind gewaschen und hängen zum Trocknen auf der Leine, damit sie morgen wieder einsatzbereit sind.

Vielen Dank fürs Gucken!

 Bleibt gesund und LG von Caro



Kommentare:

  1. Ja, das Homeschooling verlangt den Kindern einiges ab. Meine geht mittlerweile schon wieder zumindest jede 2. Woche in die Schule. Ich selbst gehe arbeiten und so selten wie möglich einkaufen. Mir sind da auch zu viele rücksichtslose Menschen unterwegs.
    Deine Maske ist echt schön!
    Liebe Grüße
    Susanne/frau_perle

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  2. Phu schon 9 Wochen Homeschooling... da verstehe ich, dass die Motivation langsam bröckelt. Hier hat gestern die Schule wieder gestartet nach 8 Wochen (waren es glaube ich). Unser Kleiner darf schon seit zwei Wochen wieder zur Kita (die Kinder ab Kindergartenalter, ca. 4-5 jährig, dürfen seit gestern wieder in die Kita). In der Schweiz ist aber klar die Meinung, dass Kinder bis ca. 10 Jahre nicht die Treiber der Krankheit sind und sie auch kaum verbeiten. Darum sind hier die Lockerungen für die Schüler der obligatorischen Schule früher gekommen. Eine Maskentragepflicht haben wir auch keine, lediglich eine Empfehlung dafür z.B. im ÖV. Es herrscht nur Maskentragepflicht in Coiffeursalons, Kosmetikstudios etc. bei denen die 2m Regel (wir haben hier 2m Abstand als Faustregel ;)) nicht eingehalten werden kann. Die Ladenbesitzer müssen die Masken und das Desinfektionsmittel stellen.
    So nah sind die beiden Länder und so anders wird alles gehandhabt...
    Haltet durch.

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  3. Danke erst einmal! Und ja, die homeschooling Situation ist bescheiden und so unglaublich unterschiedlich. Ich drück Dir fest die Daumen, hier hat der erste Tag Recht motivierend gewirkt, auch wenn es nur* Kunst und (freiwillig) Geschichte war. Nächste Woche gibt es etwas mehr.
    Bahn und Bus meiden wir ganz, es ist uns allerdings auch möglich.
    Jedenfalls auch bei Dir ein voller Tag.
    Liebe Grüße
    Nina

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  4. Spannend, zu lesen, wie das Homeschooling bei euch läuft. Das hängt anscheinend wirklich total an den Lehrern. Ich freue mich, dass langsam wieder Schule möglich ist, aber für einige Kinder, die einen strukturierten Tagesablauf brauchen, bringt das dann wieder mehr Unruhe. Neun Wochen zu Hause sind eine total lange Zeit; die Kinder und Jugendlichen sind alle wirklich sehr tapfer (und die Eltern natürlich auch).

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